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FairTrade & die SDGs

Die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen bilden die Leitlinie für eine Zukunft ohne Armut und Hunger, in der alle Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung haben und in der die Umwelt und das Klima geschützt werden. Und sie dienen als Gerüst, das Regierungen, aber auch Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen und Zivilgesellschaft, mit Leben füllen müssen, um mehr Nachhaltigkeit im Norden und Süden zu erreichen.

Der faire Handel hat große Schnittmengen mit den UN-Nachhaltigkeitszielen, die sich sowohl in der Internationalen Charta des Fairen Handels, in den globalen Fairtrade-Standards, unserer vielfältigen Kampagnenarbeit und den politischen Forderungen von TransFair e.V. widerspiegeln.

Durch das Festlegen von Schwerpunktthemen, die Weiterentwicklung von Schulungsprogrammen, durch effiziente, partnerschaftliche Projekte im Süden sowie ergebnisorientierte Advocacy- und Lobbyarbeit im Norden leistet Fairtrade direkt und indirekt wertvolle Beiträge zu vielen der 17 Nachhaltigkeitszielen. Die Nachhaltigkeitsziele enthalten unter anderem Verpflichtungen bezüglich Ernährungssicherheit, nachhaltiger Landwirtschaft, Gleichberechtigung und das Recht auf Schulbildung – alles Bereiche, in denen Fairtrade bereits Wirkung entfaltet.

Wie FairTrade zur Erreichung der SDGs beiträgt

Der Großteil der UN-Nachhaltigkeitsziele nimmt Bezug auf Ernährung und Landwirtschaft. Nicht nur in den Anbauländern des globalen Südens, auch für Hersteller und Verbraucher*innen greifen die SDGs und die Ziele von Fairtrade ineinander. Wie dies konkret geschieht, möchten wir Ihnen während der folgenden Stationen der Stadtrallye vorstellen.

Faire Vielfalt – nachhaltiger Genuss

Für den Fairen Handel hat SDG 12 "Nachhaltiger Konsum und Produktion" eine zentrale Rolle. Von Kaffee, Kakao oder Bananen über Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker und Wein bis hin zu Textilien, Schnittblumen, Kosmetika und Gold – bei all diesen Produkten macht Fairtrade einen Unterschied für die Produzent*innen im globalen Süden. Mittlerweile tragen in Deutschland rund 5.600 Produkte das Fairtrade-Siegel. Sie sind in 42.000 Supermärkten, Fachgeschäften, bei Discountern, im Weltladen oder online erhältlich und auch immer mehr Gastrobetriebe verwöhnen ihre Kund*innen mit Fairtrade-zertifizierten Speisen und Getränken.

Mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten leisten Konsument*innen einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Kleinbauernorganisationen und Beschäftigten im Süden und für einen Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise. Je mehr Produkte fair produziert und konsumiert werden, umso größere Hebelwirklungen entstehen auch auf die anderen Zielsetzungen.

Zivilgesellschaftlich verankert

Bundesweit setzt sich ein breites Netzwerk aus Fairtrade-Unterstützer*innen aus verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik für weltweit gerechte Handelsbedingungen und nachhaltige Produktionsweisen ein. In über 660 Fairtrade-Towns, 680 Fairtrade-Schools und 29 Fairtrade-Universitys gestalten die Engagierten ihren Wohnort, ihre Schule oder Hochschule mit viel Energie und Tatkraft fairer.

Auch Ebermannstadt ist Fairtrade-Stadt und bietet das ganze Jahr über Aktionen zum Mitmachen an und setzt verschiedene Schwerpunkte, wie zum Beispiel die Rosenaktion an Muttertag oder faire Verkaufsstände an verschiedenen Veranstaltungen (Second-Hand Basar des Mütterzentrums, EBS spielt). Sind Sie interessiert sich zum Thema Fairtrade oder Nachhaltigkeit zu engagieren, dann melden Sie sich gerne! [Quelle]

Klicken Sie auf die Symbole und erfahren Sie mehr über die einzelnen Ziele!

  

  

  

Fairtrade-Ansprechpartnerin:          

Jugendpflegerin Corinna Drummer

corinna.drummer@ebermannstadt.de, 0151 72 51 4005