Navigation


Neues aus Ebermannstadt

Datum: Freitag, 13. Dezember 2013

Keine Gefahr für den Haushalt: Kraus sieht höhere Belastung durch die Kreisumlage gelassen

Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf des Landkreises für das kommende Jahr müsste die Stadt deutlich mehr Kreisumlage überweisen. Einen Nachtragshaushalt braucht es deswegen jedoch nicht, ist sich Bürgermeister Franz Josef Kraus (CSU) sicher.

EBERMANNSTADT — Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf des Landkreises für das kommende Jahr müsste die Stadt deutlich mehr Kreisumlage überweisen. Einen Nachtragshaushalt braucht es deswegen jedoch nicht, ist sich Bürgermeister Franz Josef Kraus (CSU) sicher.
Ebermannstadt war schnell: Bereits im November verabschiedete der Stadtrat den Haushalt für das kommende Jahr. Einigen Stadträten ging das zu schnell, SPD und FWBB kritisierten, dass Eckdaten wie Schlüsselzuweisungen und Kreisumlage noch gar nicht feststünden. Vier Stadträte stimmten gegen das Zahlenwerk.
Nun hat der Kreisausschuss des Landkreises den Entwurf seines Haushalts für 2014 Jahr abgesegnet. Wie berichtet, soll der Hebesatz der Kreisumlage sinken, in der Summe muss Ebermannstadt jedoch 394000 Euro mehr überweisen.
Kämmerer Wolfgang Krippel hatte für die Kreisumlage den Vorjahreswert von 2,56 Millionen angesetzt. Momentan wird sein Haushalt im Landratsamt geprüft. „Wir sind relativ entspannt", sagt er. Momentan warte er noch auf die Mitteilung der Schlüsselzuweisungen. Doch über die Gewerbesteuer, mit zwei Millionen Euro moderat angesetzt, habe man noch Luft, die knapp 400000 Euro aufzufangen. Je nachdem wie die Prüfung ausfalle, könnten jedoch eine Erhöhung der Gewerbesteuer und ein Nachtragshaushalt drohen.

Hohe Nachzahlungen
Diesen fürchtet Bürgermeister Kraus nicht: „Die höhere Summe bei der Kreisumlage werden wir verkraften." Für einen Nachtragshaushalt gebe es keinen Bedarf. Statt der angesetzten „sehr konservativen" zwei Millionen Euro Gewerbesteuer habe man heute bereits 2,4 Millionen eingenommen. Die Mehreinnahme gleiche die gestiegene Kreisumlage aus. „Zusätzlich erwarten wir noch Nachzahlungen im größeren sechsstelligen Bereich." bga