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Neues aus Ebermannstadt

Datum: Sonntag, 29. Dezember 2013

Kegeln: Nachwuchs setzt sich oben fest

Während sich die Sportkegler des TSV Ebermannstadt überwiegend in der wohlverdienten Weihnachtspause befinden, fanden in den vergangenen Tagen noch zwei verlegte Jugendspiele statt.

Ebermannstadt - Hierbei gelang der 3. Jugend ein Sensationserfolg beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer SG Bamberg II. Mit 1232:1190 setzten sich die Akteure von Trainergespann Ursula und Karl-Heinz Parzefall durch und klettern so auf Rang 2 in der Kreisklasse U14. Mannschaftsführer Simon Ott erzielte mit 312 Holz eine persönliche Bestleistung, genau wie Nadine Scholz, die mit 342 Holz ihre Bestmarke deutlich übertraf. Aus der 4. Jugend kam Dominik Offner zum Einsatz, der 232 Holz beisteuerte. Die TSV-Bestleistung erzielte Sophia Haber mit 346 Kegeln.

Auch die zweite Partie mit Ebermannstädter Beteiligung ging zugunsten der TSVler aus. Mit der besten Heimleistung dieser Saison von 1333 Kegeln setzten sich die Jugendlichen von Trainer Michael Parzefall gegen die favorisierte SG Memmelsdorf/Strullendorf (1306 Holz) durch. Auf der heimischen Zwei-Bahnen-Anlage begann wie gewohnt der erst zehnjährige Daniel Betz, der mit 321 Holz ruhig und konzentriert eine erneut starke Leistung abrufen konnte. An zweiter Position agierte Daniel Bernard und verpasste mit 304 Holz seine persönliche Heimbestleistung gerade einmal um drei Kegel. Zur Spielmitte lagen die Jungs um Mannschaftsführer Marco Edelmann mit zwei Zählern in Rückstand.

Allerdings wurde dieser durch Edelmanns Heimbestmarke von 361 Kegeln, die gleichzeitig das beste Tagesergebnis war, in eine 32-Holz-Führung verwandelt. TSV-Schlussspieler Tim Schnitzerlein ließ nichts mehr anbrennen und zeigte mit 347 Holz eine sehenswerte Leistung. Mit diesem Sieg bleibt das Team punktgleich mit den Memmelsdorfern Erster der Bezirksklasse U14 und hofft, diese Form über die Feiertage zu konservieren. „Dieses Team aus Zehn- bis Zwölfjährigen ist wirklich beeindruckend, wenn man bedenkt, dass sie heute gegen den stärksten Konkurrenten der Liga, in der fast ausschließlich 13- und 14-Jährige spielen, ein sehr gutes Spiel gezeigt hat", sagt Jugendtrainer Parzefall, der jedoch weiß, dass man für den Titel weiterhin fleißig trainieren muss. ft