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Neues aus Ebermannstadt

Datum: Freitag, 14. Dezember 2018

Winterpause auf der Baustelle Breitenbach

Vollsperrung ab 17.12.2018 aufgehoben

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Wie beim öffentlichen Ortstermin des Bauausschusses am 03.12.2018 vom bauleitenden Ingenieur Herrn Brust vom Büro Weyrauther schon bestätigt, sind die Arbeiten an den Brücken über den Breitenbach jetzt planmäßig soweit fortgeschritten, dass für die Anwohner die Zufahrt zu ihren Anwesen ab dem 16.12.2018 wieder möglich ist.

Die Brücken wurden mit einem provisorischen Geländer versehen, und mit einer Betonschutzschicht vor den Witterungseinflüssen über den Winter hinweg geschützt. Im Frühjahr 2019 erhalten die neuen Brückenbauwerke dann ihre Abdichtung, die Geländer und den endgültigen Belag. Auch die vorhandenen Stufen in der Ufermauer konnten aufrechterhalten und wieder hergerichtet werden. Somit ist auch die gewohnte Zugänglichkeit zum Breitenbach sichergestellt.

Natürlich geht eine solche Baustelle nicht ohne Beeinträchtigungen der Anlieger vonstatten. Für die erforderliche Tiefengründung der Brückenbauwerke mussten Spundwände mittels eines Hochleistungsvibrationsgeräts in den Untergrund eingebracht werden. Erschütterungen, die sich über den Untergrund fortsetzten, waren dabei nicht zu vermeiden. Allerdings gibt es Grenzwerte, die einzuhalten waren und auch eingehalten wurden. Sensoren an und in den anliegenden Gebäuden zeichnen die Schwingungen ständig auf und geben die Schwingungsgeschwindigkeit in Millimeter pro Sekunde an. Der für diese Baustelle selbst auferlegte Grenzwert, eigentlich für denkmalgeschützte Gebäude gedacht, liegt bei 3 mm/Sekunde. Wurde dieser Grenzwert nur annähernd erreicht, wurden mit Lockerungsbohrungen die Erschütterungen und damit die Schwingungen gesenkt, um es nicht zu Schäden an Gebäuden kommen zu lassen.

Bei solchen Baustellen, so auch auf dieser, wird ein sogenanntes Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Ein unabhängiges Gutachterbüro nimmt den Zustand der Gebäude vor Beginn der Baumaßnahme auf. Sollten sich im Laufe der Baumaßnahe dann Schäden an den Anwesen zeigen, die durch die Baustelle verursacht wurden, kann die Baufirma entsprechend reagieren. Solche Schäden und die fachgerechte Behebung werden den Eigentümern selbstverständlich ersetzt. Die Anwohner hatten und haben natürlich die Möglichkeit festgestellte Schäden der Bauleitung bzw. der Verwaltung zu melden. Sämtlichen Schadensmeldungen wurde und wird durch den Gutachter nachgegangen. Die ausführende Baufirma wie auch die Verwaltung war bisher immer Ansprechpartner für die Fragen, die Belange und auch für die Befürchtungen der betroffenen Anwohner. Vom weitaus größten Teil der Anwohner kamen keine Klagen und auch keine Beschwerden über den Ablauf der Baustelle.

Im Frühjahr 2019 soll mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden. Bis dahin werden die Umleitungen zurückgenommen und die vorhandenen Verkehrssicherungen abgebaut. Und dann herrscht erstmal Winterpause.