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Kurzbeschreibung: 1000 Jahre Ebermannstadt

Ebermannstadt wurde 981 erstmals urkundlich als Ort "Ebermarestad" erwähnt. Die Entstehung des Ortes, wahrscheinlich als thüringische Gründungsstätte eines Ebermar, geht in die Zeit vor 531 zurück. Ca. 1230 kommt Ebermannstadt in den Besitz der Herren von Schlüsselberg. Am 9.10.1323 erfolgt die Stadterhebung durch Kaiser Ludwig von Bayern. Ebermannstadt darf befestigt werden, bekommt das Marktrecht und hat einen Rat.

1803 erhält die Stadt den Sitz eines Landgerichts. 1862 entsteht der Landkreis Ebermannstadt.

Eine steile Aufwärtsentwicklung der Stadt erfolgt insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Zunächst finden hier viele Heimatvertriebene, vor allem aus Schlesien, Ostpreußen und aus dem Sudetenraum eine neue Heimat.

Ab 1950 setzte eine rege Bautätigkeit ein. Kleine bis mittlere Betriebe siedelten sich an. Durch die Errichtung einer Realschule und eines Gymnasiums wird Ebermannstadt auch Schulstadt. Die Gebietsreform 1972 ist für die frühere Kreisstadt ein schwerer Eingriff. Der Landkreis wird aufgelöst und das Landratsamt und alle weiteren Ämter nach und nach abgezogen. Es wird versucht, diesen Zentralitätsverlust in etwa auszugleichen.

Die Orte Rüssenbach, Neuses, Poxstall, Niedermirsberg, Eschlipp, Gasseldorf, Wohlmuthshüll, Buckenreuth, Kanndorf, Moggast, Wolkenstein, Windischgaillenreuth, Burggaillenreuth, Thosmühle werden zwischen 1971 und 1978 eingemeindet und die Stadt als Unterzentrum anerkannt. Gleichzeitig wird die Stadtverwaltung zum 1.5.1978 aufgelöst.

Ebermannstadt muss mit Unterleinleiter und Pretzfeld (letztgenannte Gemeinde scheidet zum 1.1.1980 wieder aus) eine Verwaltungsgemeinschaft eingehen, die im Rathaus zu Ebermannstadt untergebracht ist. Die Vorsitzende ist die Bürgermeisterin von Ebermannstadt, Christiane Meyer.

 

Die Geschichte von Ebermannstadt zwischen 1900 und 2000 (PDF-Datei mit 3,58 MB).


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