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Osterbrunnen

Der alte Brauch des Osterbrunnenschmückens wird seit mehr als 100 Jahren in der Fränkischen Schweiz durchgeführt.

Hauptgrund für das Schmücken der Brunnen und Quellen zur Osterzeit ist die Bedeutung des Wassers für die Existenz von Leben schlechthin - vor allem für die wasserarme Hochebene der Fränkischen Schweiz.

Eine zeitliche Fixierung des Osterbrunnenschmückens ist nicht genau möglich. Mündliche Überlieferungen datieren den Brauch in den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück.  Das Schmücken des Osterbrunnens beginnt zunächst mit dem Säubern der Anlage, dem so genannten "Brunnen fegen". Übten diese Tätigkeit früher nur die jungen Burschen aus, so tun dies heute entweder die den Brunnen schmückenden Frauen oder deren Ehemänner, meistens im (Fränkische Schweiz-) Verein organisiert. Danach wird der Brunnen geschmückt, im Volksmund spricht man dabei vom "Brunnen putzen". Als Schmuck dienen ausgeblasene und das Jahr über gesammelte komplette Eierschalen, die einfarbig oder auch künstlerisch bemalt oder verziert sind. Zum Schmuck des Brunnens gehören weiterhin einzelne oder büschelweise gebundene Papierbänder, die so genannten "Pensala" und Girlanden aus Fichtenzweigen, um den Brunnen gewunden oder zu Gerüsten und Kronen geflochten. In vielen Orten ziert zusätzlich echter Blumenschmuck die Osterbrunnen.

Dieser Brauch wird auch im Stadtgebiet Ebermannstadt gepflegt.

Als Hilfe zur Bekundung aller Brunnen in Ebermannstadt steht folgende Wanderkarte (PDF, 300kb) zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 


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