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Das internationale Problem der Flüchtlingsbewegungen hat Ebermannstadt erreicht

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Thema Flüchtlinge und Asyl ist nun auch in unserer Stadt angekommen.

Aus den Medien wissen Sie über die politischen Verhältnisse und über die kriegerischen Ereignisse Bescheid, die die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Der Freistaat Bayern nimmt nach einem Länderschlüssel Flüchtlinge auf und verteilt sie auf die Landkreise. Der Landkreis Forchheim muss nach dem gültigen Verteilerschlüssel zehn Prozent der Flüchtlinge unterbringen, die nach Oberfranken kommen. In der Folge werden in den nächsten Wochen insgesamt sechzig Personen in Ebermannstadt Zuflucht finden. Der Caritasverband Forchheim übernimmt dabei die institutionelle Betreuung.

An uns Ebermannstädter Bürgerinnen und Bürgern ist es nun, diese Erwachsenen und Kinder, die schreckliche  Erlebnisse hinter sich haben, mit Freundlichkeit aufzunehmen und ihnen in der Notlage beizustehen.

Die Stadt Ebermannstadt und die beiden Kirchengemeinden wollen dabei koordinierende Hilfe leisten. Erste Kontakte sind geknüpft, ein erstes Treffen ist vereinbart. Auch zur Forchheim/ Bamberger Initiative „Freund statt Fremd“ wurde Verbindung aufgenommen. Wir werden regelmäßig über die Fortschritte informieren und ich bitte ganz herzlich: Helfen Sie unseren Gästen, sich in unserem Land zurechtzufinden. Neben Kleider- und Spielzeugspenden sind es ja oft die kleinen alltäglichen Gesten, die Mut machen.

Ihre Bürgermeisterin
Christiane Meyer

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