Die Städtepartnerschaft zwischen Ebermannstadt und der französischen Stadt Chantonnay gehört zu den ältesten. Die ersten Freundschaften zwischen jungen Franzosen und Deutschen wurden bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts geschlossen. Am 12. April 1970 wurde die Partnerschaft offiziell beurkundet und anlässlich des 55-jährigen Jubiläums am 12. April 2025 im Rathaus von Chantonnay feierlich bekräftigt. Diese Partnerschaft wird seither durch regelmäßige Begegnungen mit Leben erfüllt. Alle zwei Jahre treffen sich seit 1974 ca. 100 bis 150 Personen aller Altersgruppen zur sog. Miniolympiade, eine dreitägige Veranstaltung mit sportlichen, kulturellen und politischen Programminhalten. Alljährlich findet ein Schüleraustausch statt.
Darüber hinaus sind gegenseitige Einladungen und die Präsenz bei Stadtfesten und besonderen Jubiläen, z. B. dem Stadtjubiläum 2023, eine Selbstverständlichkeit.
Seit 1986 besteht zudem eine Partnerschaft der Feuerwehrvereine beider Städte.
Um die Jugend wieder verstärkt an die Ideen der Partnerschaft heranzuführen, wurde in den Jahren 2024 und 2025 von den Jugendbüros ein deutsch-französisches Jugendcamp mit je 30 Teilnehmer organisiert.
Nicht zuletzt werden die freundschaftlichen Bande durch gegenseitige Besuche auf privater Ebene gepflegt.
Hilfreiche Unterstützung erfährt die Städtepartnerschaft durch die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, die Verwaltung, das Jugendbüro sowie den ehrenamtlich tätigen Freundeskreis.
Schneeimpressionen aus Chantonnay – das erste Mal seit 20 Jahren








Ebermannstadt erwartet zur 26. Miniolympiade rund 100 Personen aus der Partnerstadt.
Die Städtepartnerschaft besteht bereits seit über 55 Jahren. Am 12. April 2025 wurde in einer feierlichen Zeremonie im Rathaus von Chantonnay durch Isabelle Moinet und Christiane Meyer der Partnerschaftsvertrag von 1970 erweitert. Die Bürgermeisterinnen erneuerten ihre Verpflichtung, durch gemeinsame Initiativen die Freundschaft und Solidarität zwischen ihren Bürgern fortzuführen und zu intensivieren. Des Weiteren äußerten sie ihren Dank den Bürgern, Vereinen und Ehrenamtlichen gegenüber, die seit mehr als fünf Jahrzehnten dazu beigetragen haben, diese wertvollen Verbindungen zu pflegen und zu bereichern.
Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft wird das Pfingstwochenende vom 23. bis 25. Mai 2026 stehen. Geplant sind im Rahmen der 26. Miniolympiade sportliche, kulturelle und politische Aktivitäten.
Wir laden deshalb alle Bürgerinnen und Bürger aus Ebermannstadt und Umgebung ein, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an Vorbereitung und Durchführung der Miniolympiade 2026 zu beteiligen. Insbesondere werden wieder zahlreiche Privatquartiere zur Unterbringung der französischen Gäste benötigt. Ohne diese wertvolle Unterstützung kann eine derartige Veranstaltung mit ca. 100 Gästen nicht bewältigt werden. Bitte wenden Sie sich an Frau Ulrike Schmidt (Tel. 09194 50614) oder per Mail formlos an freundeskreis@ebermannstadt.de und teilen Sie möglichst zeitnah mit, wie viele Gäste aus Chantonnay Sie vom 22. (bzw. 23.) Mai bis 25. (bzw. 26.) Mai bei sich aufnehmen möchten. Es werden am Freitagabend private PKW erwartet, der Bus trifft am Samstagmittag ein.
Dirndl-Spenden gesucht für Modenschau mit unseren französischen Gästen
Geplant ist im Rahmen der Miniolympiade unter anderem eine Modenschau mit Dirndln auf dem Markplatz. Dazu suchen wir Dirndl in sämtlichen Konfektionsgrößen. Unsere Gäste sollen dabei verschiedene Modelle anprobieren dürfen und an der Modenschau teilnehmen. Vielleicht können Sie dem Freundeskreis zu diesem Zweck ein Dirndl spenden oder auf Leihbasis überlassen. Setzen Sie sich dazu mit Petra Geck, Tel. 017691408281, in Verbindung.
Der Freundeskreis trifft sich in der Regel einmal monatlich, das nächste Mal am 15.01.2026 um 17:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Ebermannstadt. Auch dazu ergeht herzliche Einladung.
Rede von Bürgermeisterin Christiane Meyer anlässlich des Partnerschaftsjubiläums am 12. April 2025 in Chantonnay
Liebe Bürger und Freunde in Chantonnay, liebe Ebermannstädter, liebe Isabelle,
die deutsch-französische Freundschaft spiegelt sich oft in witzigen, aber auch hintergründigen Zeichnungen wider.
In einer Karikatur schlendern Merkel und Macron – auf den ersten Blick als verliebtes Paar – in Richtung eines blauen Nachthimmels, in dem im Halbkreis die Sterne Europas leuchten. Man sieht sie nur von hinten. Beide tragen blaue Jacken in leicht unterschiedlichen Farbtönen, aber ebenfalls geziert mit den Sternen der Flagge Europas. Was jedoch auffällt und schockiert, ist die Tatsache, dass beide halbseitig beinamputiert sind und sich deshalb nur fortbewegen können, wenn sie sich gegenseitig umarmen und stützen.
Wie ist diese Karikatur zu verstehen? Angesichts der immensen Herausforderungen braucht Europa mehr denn je die enge freundschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Angesichts der vielfältigen Bedrohung von liberaler Demokratie durch die Großmächte ist eine zuverlässige Achse Paris – Berlin für ein starkes Europa unabdingbar. Doch das Projekt Europa wird – zu meinem großen Bedauern – auch von innen her in Frage gestellt. Ja, die europäische Idee wird bedroht, wie noch nie in ihrer Geschichte.
Dennoch blicke ich optimistisch in die Zukunft! Unter 700 Millionen Europäern scheinen wir zwei kleinen Städte vielleicht wenig wichtig. Aber die Achse Chantonnay – Ebermannstadt hat sich in 55 Jahren bewährt. Wir sind zwei Kommunen, die eine Distanz von 1.000 Kilometer überwinden und den Sternen Europas folgen. Das ist unser Beitrag für ein friedliches und freies Miteinander in Europa.
Die Achse Chantonnay – Ebermannstadt war und ist stabil dank starker Akteure auf unserer kommunalen Bühne. Wir erinnern an Michel Crucis und den Ehrenbürger von Chantonnay Karl Theiler. Wir würdigen das Verdienst von Gérard Villette und Franz Josef Kraus. Und auch Isabelle Moinet und ich sind Freundinnen geworden. Ich erinnere an die aktiven und auch verstorbenen Mitglieder der Partnerschaftskomitees und der beiden Feuerwehren. Mit Herz und Leidenschaft füllen sie unseren Partnerschaftsvertrag mit Leben und sind immer offen sowohl für Bewährtes als auch neue Initiativen. Und ich danke insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern unserer beiden Städte, die sich vom Geist der Partnerschaft anstecken lassen, die als Gastgeber ihre Türen weit öffnen und Sprachbarrieren durch Herzlichkeit mehr als wettmachen.
Eine Städtepartnerschaft zu pflegen ist eine permanente Herausforderung. Wir müssen die Werbetrommel rühren und zur Mitarbeit motivieren. Wir alle, die wir uns hier versammeln, tragen Verantwortung für dieses wertvolle Erbe und möchten es der jungen Generation anvertrauen.
Ich bin zuversichtlich.Die Achse Chantonnay- Ebermannstadt ist stabil. Könnte sie nicht ein Vorbild sein für die höchsten Repräsentanten unserer beiden Länder? Chantonnay und Ebermannstadt: Wir sind Freunde geworden. Und wir werden Freunde bleiben!
Französische Version:
Chères Chantonnaisiennes, chers Chantonnaisiens, chers amis de nos deux villes, chère Isabelle,
L’amitié franco-allemande se reflète souvent à travers des dessins humoristiques. Dans une caricature, Merkel et Macron – à première vue un couple amoureux – se promènent en direction d’un ciel nocturne bleu où brillent en demi-cercle les étoiles d’Europe. Tous deux – on ne les voit que de dos – portent des vestes bleues dans des tons légèrement nuancés, mais également ornées des étoiles du drapeau européen. Mais ce qui frappe et choque, c’est le fait qu’ils sont tous deux amputés d’une jambe et ne peuvent donc se déplacer qu’en s’embrassant et en se soutenant mutuellement.
Comment faut-il comprendre cette caricature ? Face aux immenses défis auxquels elle est confrontée, l’Europe a plus que jamais besoin de relations amicales entre la France et l’Allemagne. Face aux multiples menaces que font peser les grandes puissances sur nos démocraties libérales, une axe Paris-Berlin fiable est indispensable pour une Europe forte. Mais le projet européen est – à mon grand regret – également remis en question de l’intérieur. Oui, comme jamais auparavant dans son histoire, l’idée européenne est menacée.
Pourtant, je suis optimiste pour l’avenir ! Parmi les 700 millions d’Européens, nous, les deux petites villes, apparaissent peu importantes. Mais en cinquante-cinq (55) ans, l’axe Chantonnay – Ebermannstadt a fait ses preuves. Nous sommes deux communes qui franchissent une distance de 1.000 kilomètres et qui suivent les étoiles de l’Europe. C’est notre contribution à une Europe pacifique et libre.
L’axe Chantonnay – Ebermannstadt a été et reste stable grâce à des acteurs forts sur notre scène communale. Nous nous souvenons de Michel Crucis et du citoyen d’honneur de Chantonnay Karl Theiler. Nous rendons hommage au duo Gérard Villette et Franz Josef Kraus. Et nous aussi, Isabelle Moinet et moi-même, sommes devenues amies. J’évoque les membres actifs et aussi décédés des comités de jumelage et des deux corps de sapeurs-pompiers. Ils font vivre avec cœur et passion notre contrat de jumelage et sont toujours ouverts aussi bien aux traditions éprouvées qu’aux initiatives nouvelles. Et je remercie tout particulièrement les citoyennes et citoyens de nos deux villes qui se laissent enthousiasmer par l’esprit du jumelage, dont les portes en tant qu’hôtes sont grandes-ouvertes et qui compensent largement les barrières linguistiques par leur cordialité.
Entretenir un jumelage est un défi permanent. C’est à nous de promouvoir l’idée de notre jumelage. Nous tous et toutes, réunis ici, sommes responsables de ce précieux héritage et souhaitons le confier à la jeune génération.
Je suis optimiste. L’axe Chantonnay- Ebermannstadt est stable. Ne pourrait-elle servir d’exemple aux plus hauts représentants de nos deux pays ?
Chantonnay et Ebermannstadt : nous sommes devenus des amis. Et nous resterons amis !

Vertragserneuerung 2025
Am 12. April 2025 wurde im Rathaus von Chantonnay der Partnerschaftsvertrag erweitert. Hier der Text in deutscher und französischer Sprache:
Anlässlich des 55. Jahrestages der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde bekräftigen die Stadt Ebermannstadt und die Stadt Chantonnay ihre freundschaftlichen Beziehungen.
Les municipalités d’Ebermannstadt et de Chantonnay réunies à l’occasion du 55e anniversaire de la signature de leur jumelage
Ebermannstadt/Chantonnay : Groß waren Spannung und Vorfreude, als der vollbesetzte Reisebus am späten Nachmittag des 17. Mai nach rund 18 Stunden Fahrt pünktlich in Chantonnay eintraf. Einige Ebermannstädter hatten die ca. 1200 Kilometer lange Distanz mit dem eigenen PKW zurückgelegt, nicht zuletzt, um die wundervollen Tage bei langjährigen Freunden und Bekannten aus der Vendée zu verlängern.
So waren es 70 Personen, darunter erfreulich viele Jugendliche und junge Familien, die für drei Tage ihre französische Partnerstadt im Rahmen der 25. Miniolympiade erleben durften. Angeführt wurde die stattliche fränkische Delegation von Bürgermeisterin Christiane Meyer, Stadtrat Wilhelm Kraupner und der Vorsitzenden des Freundeskreises Katja Metschnabl.
Tolles Programm – perfekte Organisation
Das Partnerschaftskomitee unter dem Vorsitz von Gisela Lefebvre hatte ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. So stand am Pfingstsamstagvormittag der Genuss im Mittelpunkt, sei es bei einem Bummel durch die Markthalle mit ihrem reichhaltigen kulinarischen Angebot, einem Kochatelier zum Kennenlernen der französischen Küche oder einer Wanderung. Am Nachmittag wurde es offiziell. Vom „Jardin de Franconie“, dem französischen Garten, bewegte sich der Festzug zur großzügig angelegten Stadthalle, der Salle Antonia. Schon am ersten Tag fiel auf, dass die Festtage mit großer organisatorischer Sorgfalt geplant und mit einer Vielzahl an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern durchgeführt wurden. Stets präsent waren neben der Bürgermeisterin auch viele der gewählten Stadträtinnen und Stadträte aus Chantonnay.
« Europa – eine Notwendigkeit! »
Bürgermeisterin Isabelle Moinet zitierte in ihrer Begrüßungsrede zunächst Konrad Adenauer, dessen Worte zu Europa nach wie vor bedeutsam und aktuell sind. „Die Einheit Europas war ein Traum von Wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für Viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.“
Madame Moinet blickte aber auch nach vorne und regte gerade für die Jüngeren einen Ideenwettbewerb an, damit diese Partnerschaft den von den Älteren vorgezeichneten Weg in der bisherigen Qualität fortsetzen kann.
« Je suis très, très heureuse d’être avec vous aujourd’hui. »
Christiane Meyer beeindruckte die französischen Gastgeber mit ihren Sprachkenntnissen. Ihre Gedanken trug sie gekonnt in französischer Sprache vor. Sie betonte den bescheidenen, aber umso wertvolleren Beitrag der seit 1970 bestehenden und lebendigen Städtepartnerschaft für ein Europa ohne Grenzen und ohne belastende Vorurteile in den Köpfen. Wichtig war ihr auch hervorzuheben, dass beide Städte in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht vor ähnlichen Problemen und Herausforderungen stehen und sich die Lösungswege oft ähneln.
Unter dem Dirigat des jungen und dynamischen Dimitri Sécardin intonierte das Orchester der Chant’Harmonie die deutsche, französische und europäische Hymne, ehe die (mini-)olympische Flamme entzündet wurde. Selbstverständlich durfte danach der „Brioche-Tanz“ nicht fehlen.
Sport, Spiel, Spaß
Der Pfingstsonntag stand ganz im Zeichen sportlicher Aktivitäten. Dabei ging es in erster Linie nicht um Punkte und Sekunden, sondern um Spiel und Spaß. So am Vormittag beim Schwimmen und Baden im neuen Freizeitbad L’Odyss oder beim Pétanque im Boulodrome.
Ein weiterer Höhepunkt für alle Generationen waren typisch französische Geschicklichkeitsspiele, die so genannte Kermess, und das Fischen von Geschenken für kleine und große Kinder in der Halle sowie die Humoristischen Spiele im Freien. Obwohl erfreulicherweise der angekündigte Regen ausblieb, wurde es nass, etwa beim Wassertransport mit Eimer und Schubkarre oder beim Balancieren eines Serviertabletts über einen Hindernisparcours. Auf Begeisterung stieß auch das Bogenschießen. Mit einem festlichen Abendessen und anschließender Musik zum Tanz klang ein erlebnisreicher Tag aus.
La Rochelle – Frankreich wird lebendig
Am Pfingstmontag traf man sich bereits am frühen Vormittag zum gemeinsamen Tagesausflug in die am Atlantik gelegene Hafen- und Handelsstadt La Rochelle. Die Geschichte von La Rochelle ist gleichsam ein Spiegelbild der französischen Historie. Dank einer kompetenten Stadtführerin wurden für die interessierten Zuhörer aus Ebermannstadt einige Epochen lebendig, so der Hundertjährige Krieg, die Belagerung der Stadt durch Richelieu, der Zweite Weltkrieg, aber auch die wirtschaftliche Stärke in Vergangenheit und Gegenwart, die im Reichtum der Bauten und im modernen Jachthafen sichtbar wird.
Ce n’est qu’un au revoir – wir sehen uns wieder
Nach einem festlichen kalten Büffet und – in wohldosierten Mengen – Freibier aus Franken hieß es am Abend Abschied nehmen von alten und neu gewonnenen Freunden und Bekannten in Chantonnay. Die Einladung zur nächsten Miniolympiade an Pfingsten 2026 in Ebermannstadt steht. Bereits im Juli dieses Jahres findet in Ebermannstadt unter der Verantwortlichkeit des Jugendbüros ein deutsch-französisches Jugendcamp statt.
« Vive Ebermannstadt, vive Chantonnay et longue vie à notre amitié » – lang lebe unsere Freundschaft ! »
Nach einer problemlosen Rückreise betraten am Dienstag nach Pfingsten 50 müde, aber glückliche und gut gestimmte Frankreichreisende wieder Ebermannstädter Boden. Keinerlei Kritik, sondern nur Begeisterung über das Erlebte kam auch von den Jugendlichen. So lässt sich der 15-jährige K. bereits in der französischen Tageszeitung mit folgenden Worten zitieren: «Mir hat während der drei Tage in Frankreich wirklich alles gefallen, insbesondere war die Miniolympiade für mich ein großes Gemeinschaftserlebnis. Die engen Verbindungen zwischen unseren beiden Ländern sind mir sehr wichtig.» Ist diesen Worten noch etwas hinzuzufügen?
Reinhold Wick





Am Pfingstwochenende konnten Ebermannstadt und Chantonnay nach zweijähriger Zwangspause ihr 50jähriges Partnerschaftsjubiläum nachfeiern, coronabedingt leider nur in einem reduzierten Rahmen.
Rund 40 Franzosen waren der Einladung gefolgt, darunter Bürgermeisterin Isabelle Moinet sowie Altbürgermeister Gérard Villette. Ein erstes Highlight war die pünktliche Ankunft der Radlergruppe. Ab Weilersbach wurden die Sportler auf ihrer neunten und letzten Etappe von der Feuerwehr und Radbegeisterten aus Ebermannstadt begleitet. Der Zieleinlauf war perfekt organisiert und lockte viele Besucher in die gute Stube der Stadt. Durch „Martinshorn“ und den Applaus der Zuschauer wurden die Rennradfahrer am Marktplatz für ihre außerordentliche sportliche Leistung bei dieser Tour der Freundschaft gebührend gefeiert. Nach den Strapazen der insgesamt 1.200 geradelten Kilometer mundete ein kühles Bier natürlich besonders.
Am Pfingstsonntag fand auf Burg Feuerstein, an dem Ort, an dem die deutsch-französische Freundschaft ihren Ausgang nahm, ein feierlicher Gottesdienst statt. Es war die Gelegenheit, im Rahmen der Liturgie die Gaben des Heiligen Geistes in Erinnerung zu rufen und der verstorbenen Förderer und Freunde der Städtepartnerschaft würdevoll zu gedenken.
Heiter und unbeschwert ging es bei Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken in den Sonntagnachmittag. Dafür hatte die Feuerwehr gesorgt, die seit 1986 mit den Pompiers aus Chantonnay eine eigene Partnerschaft pflegt. Die Jugendfeuerwehr hatte kleine Spiele vorbereitet, Jung und Alt hatten die Möglichkeit, mit der Drehleiter eine besondere Aussicht auf unsere Stadt zu genießen.
Am Pfingstmontag erfolgten individuelle Ausflüge, z. B. zur sog. Himmelsleiter nach Pottenstein. Da den Radlern noch eine anspruchsvolle Tour durch die Fränkische Schweiz fehlte, wurde diese kurzerhand professionell umgesetzt. Für die abschließende Unterhaltungsmusik im Wiesentgarten sorgte in bewährter Weise Blechmix auf hohem musikalischen Niveau.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen, die zum Gelingen dieser deutsch-französischen Begegnung ihren aktiven Beitrag geleistet haben, herzlich bedanken.
Das sind zum einen die Mitglieder des Freundeskreises, die die nötigen Kontakte pflegen, zahlreiche Ideen sammeln und mit großem Engagement in die Praxis umsetzen. Das sind zum anderen die Stadträtinnen und Stadträte, denen die Städtepartnerschaft ein bedeutsames politisches Anliegen ist, das sie in vielfältiger Weise mittragen und aktiv unterstützen. Vielen Dank auch der städtischen Verwaltung und dem Bauhof für die wertvolle Unterstützung oft unter Zeitdruck!
Ein herzliches Dankeschön gilt der Feuerwehr, der Vorsitzenden sowie dem Kommandanten mit ihrer starken Mannschaft, auf die wir uns immer zu hundert Prozent verlassen können!
Ein weiteres Dankeschön von Herzen ist an das gastfreundliche Team von Burg Feuerstein gerichtet. Wir bedanken uns für den beeindruckenden Gottesdienst, die interessante Burgführung und die feine Bewirtung.
Vielen Dank an Blechmix für die langjährige Verbundenheit mit der Städtepartnerschaft und den musikalischen Schwung!
Unseren besonderen Dank möchten wir nicht zuletzt allen Gastfamilien aussprechen. Die Unterbringung der Gäste stellt eine echte Herausforderung dar, ist aber dank der großartigen Gastfreundschaft vieler Bürgerinnen und Bürger aus Ebermannstadt und der näheren Umgebung letztlich immer zu schultern.
So blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft und Weiterentwicklung unserer Städtepartnerschaft, der ältesten im Landkreis Forchheim. Es geht darum, an Bewährtem festzuhalten und z.B. die vielfältigen Strukturen unseres lebendigen Vereins- und Gemeinschaftswesens auf dem Gebiet von Sport und Kultur in die deutsch-französische Freundschaft zu integrieren. Aber wir dürfen auch Neues wagen und neue Wege gehen. Junge Menschen und junge Familien liegen uns in diesem Zusammenhang sehr am Herzen. Lernen Sie die französische Sprache, knüpfen Sie Kontakte in unsere Partnerstadt, bringen Sie sich mit Ihren Möglichkeiten in die Arbeit des Freundeskreises ein!
Christiane Meyer Katja Metschnabl
Bürgermeisterin Vorsitzende des Freundeskreises
Reden der beiden Bürgermeisterinnen, 2022
































Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Veranstaltungen rund um das Jubiläum und die Miniolympiade abgesagt. 2022 wurden die Feierlichkeiten nachgeholt.

Vom 19. – 21. Mai 2018 fand die 23. Miniolympiade zwischen den Partnerstädten Ebermannstadt und Chantonnay / Frankreich in Chantonnay statt.
Ein strahlend blauer Himmel spannte sich über die Vendée, als am Freitagnachmittag, den 18. Mai, zwei Reisebusse und viele private PKWs in der französischen Partnerstadt eintrafen. Anlass war die 23. Miniolympiade, das Fest der Freundschaft mit Frankreich, das seit 1974 im Rhythmus von zwei Jahren abwechselnd in Ebermannstadt und in Chantonnay stattfindet. Die Gastfreundschaft war überwältigend.
Ein Teil der rund einhundert Teilnehmer wurde von Freunden und Bekannten empfangen, der andere entdeckte die Partnerstadt zum ersten Mal. Darunter waren einige Jugendliche und acht Schülerinnen des Gymnasiums Fränkische Schweiz in ihrem ersten Lernjahr Französisch. Das Partnerschaftskomitee unter der Leitung von Gisela Lefebvre hatte mit vielen ehrenamtlichen Helfern sowie der Unterstützung der Stadt ein umfangreiches Programm vorbereitet. Zur bewährten Formel der Städtepartnerschaft gehört selbstverständlich die Unterbringung in Gastfamilien.
Die sportlichen Aktivitäten begannen bereits am Samstagvormittag mit dem traditionellen Volkslauf bzw. einer rund einstündigen Wanderung. Offiziell wurde es am Nachmittag. In französischen Oldtimern fuhren die Ehrengäste, allen voran die Bürgermeisterin Christiane Meyer mit ihrem Kollegen Gérard Villette sowie die mitgereisten Stadträte Erwin Horn, Wilhelm Kraupner, Bernhard Hübschmann und Christian Kiehr, vom Jardin de Franconie, dem fränkischen Garten, im Festumzug zum Parc Clemenceau, der grünen Lunge von Chantonnay. Hier erfolgte, untermalt von Tanzeinlagen, am Nachmittag die feierliche Eröffnung der Miniolympiade. Noch immer ist die Partnerschaft so dynamisch wie zu Beginn, darin waren sich die beiden Bürgermeister in ihren Ansprachen einig. Und diese Treffen müssen dauerhaft gesichert werden, damit die beiden Städte und ihre Bewohner miteinander im Gespräch bleiben und ihre Erfahrungen auf unterschiedlichen Gebieten wie Sport, Kultur und Stadtentwicklung auch weiterhin teilen können. Das offizielle Gastgeschenk war ein Pavillon für Feiern unter freiem Himmel.
Musik und Tanz verbinden. Das Stadtorchester Chant’Harmonie unter der Stabführung von David Chartier und die EBSer Blechmix, dirigiert von Wojciech Grabietz, waren wie gewohnt Garant für einen schwungvollen Musikgenuss auf höchstem Niveau. Einen Genuss für Augen und Ohren brachten in den Abend der Kultur auch die Tanzgruppe Ass’en Danse und der Chor Arpège. Beeindruckend waren die Solobeiträge der Gitarristin Katrin Prütting, der Gitarristin und Sängerin Antonia Pospiech, begleitet von Marius Tuffner am Cajon.
Ein breites Angebot hatten die französischen Gastgeber für den Pfingstsonntag vorbereitet. Auf sportlichem Gebiet standen Basketball, Volleyball, Radfahren und Wandern auf dem Programm. Den feierlichen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter umrahmte an der Orgel Raymond Basset, der auch in Ebermannstadt schon oft an der Königin der Instrumente zu hören war. Viel Spaß und Unterhaltung war bei den humoristischen Spielen am Sonntagnachmittag auf dem neuen Sportgelände der Stadt geboten. Dabei stellte sich heraus, dass die Vorsitzende des hiesigen Partnerschaftskomitees, Katja Metschnabl, auch auf Stelzen gut unterwegs ist und diese Disziplin souverän gewann. Besonderer Beliebtheit erfreute sich der Weitwurf mit Kindergummistiefeln. Im Spiel Zehn gegen Zehn ging es darum, eine möglichst lange Kette mit Gegenständen, die man bei sich hat, zu bilden. Das Spiel endete unentschieden. Eine große Gaudi waren auch der Mannschaftskilauf auf Holzbrettern sowie das Eierlaufen. Unschlagbar im Sackhüpfen war Wolfgang Minderlein, der bereits vor einigen Jahren im städtischen Bauhof von Chantonnay ein Praktikum absolviert hatte und seitdem in der Partnerstadt kein Unbekannter ist.
Für beste Stimmung am Abend sorgte in der Stadthalle Antonia DJ Christophe, der gleichermaßen Jung und Alt zum Tanzen und Schunkeln animierte.
Für den Pfingstmontag hatten sich die Organisatoren etwas Besonderes überlegt. Der Ausflug für Gäste und Gastgeber führte diesmal nicht an den Atlantik, sondern in den in ganz Frankreich bekannten Freizeitpark Le Puy du Fou, der eine knappe Busstunde von Chantonnay entfernt liegt. Das Besondere an diesem Park sind z. B. Nachbauten von historischen Dörfern vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert mit den entsprechenden Werkstätten und Handwerksgeräten. Die Hauptattraktion sind allerdings die historischen Spiele, die mit beeindruckender Akrobatik und ausgefeilter Bühnentechnik historische Szenen nachspielen. So finden in der Kampfarena des imposanten Kolosseums rasante Wagenrennen oder Gladiatorenkämpfe mit echten wilden Tieren statt. Der Kampf der königstreuen Bevölkerung der Vendée gegen die republikanischen Revolutionstruppen im 18. Jahrhundert wird einem überdachten Halbrund, einer Mischung aus Kino und Theater, mit Film-und Spielszenen und heroischer Musik imposant nachgestellt.
Nicht alle waren an Bord, als kurz nach 23.00 Uhr am Montagabend die Rückreise begann. Der passionierte Radfahrer Martin Landeck hat sich viel vorgenommen. In 16 Tagesetappen will er entlang an Flüssen und Kanälen mit 20 Kilogramm Gepäck auf seinem Fahrrad die 1700 Kilometer lange Rückreise im Alleingang bewältigen. Die Rückkunft ist für Freitag, den 8. Juni, geplant. Martin Landeck informiert über seinen Blog regelmäßig von seinen Erlebnissen. Dieser ist unter folgender Adresse aufzurufen:
Reise per Fahrrad von Chantonnay nach Ebermannstadt
Reinhold Wick
Historischer Überblick zur Städtepartnerschaft in französischer Sprache zum Download.
Mehr zur Geschichte der Städtepartnerschaft erfahren Sie in der Präsentation von 2022.
„Mit dem Rad nach EBS“, ein Reisebericht von 2022.
Liebe Feuerwehr-Kollegen und Freunde aus Chantonnay,
unsere aktiven Feuerwehren dienen in erster Linie dem Brandschutz, helfen bei Unfällen und Katastrophen und sind auch bei Alltagsproblemen unserer Mitbürger zur Stelle.
Zu den Aufgaben unserer Feuerwehrvereine gehört wesentlich die Stärkung des sozialen Miteinanders. Deshalb haben Feste und Feiern bei euch und bei uns einen hohen Stellenwert.
Die Feuerwehr Ebermannstadt feiert vom 30.4. bis 3.5.2026 ihr 150-jähriges Bestehen. In diesem Zeitraum richtet sie auch den Kreisfeuerwehrtag für den Landkreis Forchheim aus. Gemeinsam mit euch dürfen wir im Jahr 2026 auch auf 40 Jahre Partnerschaft zurückblicken.
Dies alles ist der Grund dafür, dass an euch im Namen der Stadt und im Namen der Feuerwehr Ebermannstadt eine herzliche Einladung ergeht. Die Feierlichkeiten beginnen am 30.4. mit einem musikalischen Programm. Den Höhepunkt stellt der große Festumzug am 3.5.2026 dar. Unser großes Feuerwehrfest ist die ideale Gelegenheit zum Wiedersehen und zur Bekräftigung unserer langen Freundschaft.
Es ist uns eine große Freude, wenn wir eine möglichst große Delegation aus Chantonnay begrüßen dürfen. Wir freuen uns auf viele aktive Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden mit ihren Familien sowie auf Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Und es ist uns eine besondere Ehre, wenn sich am Festumzug eine Abordnung aus Chantonnay in Uniform und mit Fahne der Öffentlichkeit präsentiert.
In Erwartung einer positiven Antwort verbleiben wir mit kameradschaftlichen Grüßen.
gez. Christiane Meyer, Bürgermeisterin
Vorstand und Kommandant

Französische Version:
INVITATION cordiale
Chers collègues et amis pompiers de Chantonnay,
Nos corps de sapeurs-pompiers actifs servent en premier lieu à la protection contre les incendies, interviennent en cas d’accidents et de catastrophes et sont également présents pour résoudre les problèmes quotidiens de nos concitoyens. L’une des missions de nos amicales est de renforcer les liens sociaux. C’est pourquoi les fêtes et la convivialité sont d’une grande importance des deux côtés du Rhin.
Nous, les pompiers d’Ebermannstadt, fêterons notre 150ème anniversaire du 30 avril au 3 mai 2026. Durant cette période, c’est à nous d’organiser également la journée des pompiers pour le district de Forchheim. Lors de cette occasion nous pourrons jeter avec vous un regard rétrospectif sur 40 ans de jumelage. C’est la raison pour laquelle une invitation cordiale vous est adressée au nom de la ville et des sapeurs-pompiers d’Ebermannstadt. Les festivités débuteront le 30 avril avec un programme musical. Le point culminant sera le grand défilé du 3 mai 2026. Notre grande fête des pompiers est donc idéale pour se retrouver et de faire revivre notre longue amitié.
C’est avec un grand plaisir que nous accueillerons une délégation aussi nombreuse que possible de Chantonnay. Nous nous réjouissons à l’idée d’accueillir de nombreux camarades sapeurs-pompiers actifs avec leurs familles ainsi que des membres des jeunes sapeurs-pompiers. C’est un honneur particulier pour nous qu’une délégation de Chantonnay se présente au public lors du défilé en uniforme et avec le drapeau.
Dans l’attente d’une réponse positive, nous vous transmettons toutes nos amitiés.
Christiane Meyer, maire
Président de l’amicaleCommandant du corps des sapeurs-pompiers
Ebermannstadt
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To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
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