Autor: Andrea Schrottenloher

Berufspraktikanten (m/w/d)für den Beruf der Erzieherin/des Erziehers im Schuljahr 2024/25 gesucht

Wir suchen Sie!

Berufspraktikanten (m/w/d) für den Beruf der Erzieherin / des Erziehers im Schuljahr 2024/25 Schülerzentrum an der Grund- und Mittelschule Ebermannstadt Mittagsbetreuung – verlängerte Mittagsbetreuung – OGS gesucht.

Bei uns erwartet Sie…

  • eine gezielte und intensive Anleitung
  • Teilnahme am Unterricht der Grundschule
  • Praktikumsvergütung
  • ein nettes und offenes Team

Wir wünschen uns…

  • Selbständiges Arbeiten im Team
  • Zuverlässigkeit und Eigeninitiative
  • Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein
  • Freude an der Arbeit mit Kindern

Bewerbungen bitte an:
VG Ebermannstadt
z.H. Frau Carola Kohl
Franz-Dörrzapfstr.10
91320 Ebermannstadt
bewerbung@ebermannstadt.de

Bei Rückfragen gerne an:
Frau Monika Schmidt (Leitung)
Tel.: 09194/9799345
schuelerzentrum@ebermannstadt.de

Osterhase, Ostereier, Osterlämmer…Ostertraditionen auf der Spur

Eine Familienrallye mit Kindern ab 3 Jahren

Am Donnerstag, 21.03.2024 um 16.00 Uhr treffen wir uns vor der kath. Kirche St. Nikolaus in Ebermannstadt, um Traditionen rund um das Osterfest unter die Lupe zu nehmen. Legt der Osterhase wirklich Ostereier oder warum backen wir kleine Kuchen, die wie Lämmer aussehen? Gemeinsam lösen wir diese und andere spannende Fragen auf unserer Route durch Ebermannstadt. 
Im Anschluss gibt es eine Stärkung im Pfarrzentrum.

Kontakt: 
Silke Hümmer, Seelsorgebereich / Caritas, Tel: 0173 40 68 796
Kathrin Heck, Integrationslotsin Lkr. Forchheim, Tel: 09191 35 19 293.

Wir freuen uns auf viele Familien und eine spannende Rallye!
Kathrin Heck & Silke Hümmer

Gültigkeit Personalausweis/Reisepass

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit Jahresbeginn ist keine Ausstellung oder Verlängerung eines Kinderreisepasses mehr möglich. Derzeit noch gültige Kinderreisepässe behalten ihre Gültigkeit bis zum regulären Ablauf des Ausweisdokuments.

Bei Reisen innerhalb der EU benötigt jedes Familienmitglied einen Personalausweis. Außerhalb der EU ist ein Reisepass notwendig.

Genaue Informationen, unter anderem zu den Einreisebestimmungen finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de

Derzeit liegt die Bearbeitungsdauer von Personalausweisen bei zwei Wochen und bei Reisepässen vier Wochen. Diese kann variieren, besonders vor und während der Reisezeiten/ Schulferien, daher empfehlen wir eine frühzeitige Beantragung der Ausweisdokumente.

Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Reiseplanung.

Bei Fragen können Sie sich gerne an unsere Mitarbeiterinnen vom Bürgerbüro (Telefonnummer: 09194/506-0, E-Mail: info@ebermannstadt.de) wenden.

Verkehrsbehinderungen Zufahrtsstraße Wolkenstein und Rosengasse, Ebermannstadt

In den nächsten Tagen wird es zu folgenden Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen:

Zufahrtsstraße Wolkenstein 

Aufgrund von Baumfällarbeiten muss die Ortsverbindungsstraße nach Wolkenstein im Zeitraum von 14.03. bis 23.03.2024 immer wieder kurzfristig gesperrt werden.

Eine Lichtsignalanlage bzw. abgestellte Absperrposten regeln den Verkehr. Es wird versucht die Zeiträume einer Vollsperrung so kurz wie möglich zu halten. 
Dem Bus-, Liefer- und Müllabfuhrverkehr und den Anwohnern von Wolkenstein wird eine Durchfahrt möglich gemacht, evtl. muss mit kurzer Wartezeit gerechnet werden.

Rosengasse, Ebermannstadt 

Aufgrund von Dachdeckerarbeiten muss die Rosengasse im Bereich der Hausnummer 30 am 14.03.2024 von 07:00 bis 12:00 Uhr vollständig gesperrt werden.

Anwohner werden gebeten die entsprechenden Umfahrungsmöglichkeiten zu nutzen.

Vortrag: „Als Krokodile Flossen hatten – das Meereskrokodil im Heimatmuseum Ebermannstadt“ am 14.03.2024 um 19.30 Uhr

In Kooperation mit dem Heimatmuseum lädt der Kulturkreises Ebermannstadt am 14. März um 19.30 Uhr zu einem Vortrag ein.

Der Paläobiologe Pascal Abel (Uni Tübingen) referiert über das Thema „Als Krokodile Flossen hatten – das Meereskrokodil im Heimatmuseum Ebermannstadt“ .

Im Jahr 1999 fanden Hobbyhöhlenforscher im Kalksteinbruch Drügendorf die fossilen Reste eines großen Meeresreptils. Durch reichlich ehrenamtliches Engagement fanden die Fossilien ihren Weg in das Heimatmuseum Ebermannstadt, wo sie sich bis heute befinden. Ursprünglich als Plesiosaurier identifiziert, konnten neuere Forschungsarbeiten die Knochen stattdessen einem Meereskrokodil zuordnen.  Nicht nur das, dieses Tier gehörte offenbar zu einem bis dahin unbekanntem Seitenzweig von Meereskrokodilen, der sich auch in ähnlich alten Schichten anderer europäischer Länder nachweisen lässt.

Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt  im Hasenbergzentrum, Feuersteinstr. 11 statt.

Grußworte unseres zweiten Bürgermeisters Rainer Schmeußer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem Frühling erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben, sondern auch unsere Motivation, aktiv zu werden. Neben den klassischen Frühlingsaktivitäten wie Spazierengehen und Radfahren, dürfen wir uns auch wieder auf geselliges Beisammensein im Freien freuen. Mit den erneuerten Spielplätzen am Diesbrunnen, im Mühlgraben und bald im Stadtpark haben wir auch für unsere jüngsten Einwohner weitere Möglichkeiten für Spiel und Spaß geschaffen. 

In den anstehenden Haushaltsberatungen gilt es wiederum, mit den verfügbaren Finanzmitteln insbesondere unsere Infrastruktur bedarfsgerecht auszurichten, aber auch das Zusammenleben in unserer Stadt und seinen Ortsteilen zu bereichern. 

Die Bürgerwindkraft auf der Langen Meile hat eine wichtige Hürde genommen. Der Planungsverband Oberfranken-West stimmte dem Windkraftgebiet von etwa 45 Hektar auf der Gemarkung Neuses und Niedermirsberg einstimmig zu. Inzwischen haben zahlreiche Eigentümerinnen und Eigentümer der Stadt Ebermannstadt Flächen für die weitere Standortplanung von Windrädern zur Verfügung gestellt. Mit der Entscheidung des Stadtrates für Bürgerwindkraft bleibt auch die Wertschöpfung vor Ort. Somit ist erfreulicherweise wieder ein wichtiger Meilenstein für den Ausbau der regenerativen Energien in unserer Heimat erreicht. 

Die Planungen zur Neuerrichtung des Sägmühlstegs schreiten voran. Der ausgelobte Architektenwettbewerb für den Bau des Steges, die Freiflächenplanung im Umfeld und die städtebauliche Ideenskizze für das Obere Scheunenviertel ist beendet. Das Preisgericht hat am 26. Februar die neun eingereichten Arbeiten bewertet und einen Preisträger prämiert. Die Entwürfe können im Rathaus besichtigt werden. Die Ausstellung wird am 1. März um 13:00 Uhr im Rathaussaal eröffnet und dauert bis zum 15. März an. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen. 

Lassen Sie uns gemeinsam den kommenden Frühling begrüßen und unsere Gemeinschaft stärken. Ich freue mich auf viele Begegnungen und bereichernde Gespräche.

Ihr 
Rainer Schmeußer 
2. Bürgermeister 

BR Wandertouren 2024

Schon zum zehnten Mal wandert der BR durch Franken und in diesem Jahr wandert der Bayerische Rundfunk zusammen mit Matthias Helldörfer von der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz durch unsere wunderschöne Fränkische Schweiz.

In den vergangenen Jahren hat die Fränkische Schweiz ihr Wanderwegenetz nochmal grundlegend überarbeitet. Diese neue Qualität der Wanderwege soll bei den Wanderungen erlebbar werden. Zusammen mit der Tourismuszentrale sowie den Touristikern und Touristikerinnen vor Ort wurden für die Woche vom 21. bis 24. Mai vier verschiedene Wanderungen erarbeitet. Die ersten drei Wanderungen finden in kleinen Gruppen zwischen 30 und 50 Personen statt. Interessierte müssen sich im Vorfeld über www.br.de/wandertouren anmelden, um einen der exklusiven Plätze zu ergattern.

Bei den ersten drei BR Wandertouren geht es in die Fränkische Toskana bei Litzendorf, in das Püttlachtal bei Pottenstein und das Kaiserbachtal zwischen Hollfeld und Sanspareil.  Dabei geht es immer um Natur, Kultur, Geschichte, aber auch die Braukunst der Region.

Der Höhepunkt der Woche ist der BR Wandertag am Freitag, den 24. Mai, der mit Blick aufs Walberla durch Pretzfeld, Hundsboden und Hetzelsdorf führt und am Pretzfelder Keller endet.

Der Bayerische Rundfunk berichtet von den Wanderungen in seinen Hörfunkprogrammen Bayern 1 und BR Heimat, im BR Fernsehen in der Frankenschau aktuell, auf den Social Media sowie auf www.br.de/wandertouren.

Genaue Infos zu den Wanderungen:

  • Am Dienstag, den 21. Mai ist die BR Wandertour „Brau & Kunst“ in der Fränkischen Toskana unterwegs. Wir wandern auf dem Kunst- und Besinnungsweg von Lohndorf nach Tiefenellern und weiter auf dem 13-Brauereienweg über den Eulenstein zurück nach Lohndorf, wo die Skulptur „Der Sieger“ unser Ziel ist. 
  • „Burg & Berg“ haben wir die BR Wandertour in Pottenstein überschrieben. Am Mittwoch, den 22. Mai wandern wir durchs Püttlachtal zur Burgruine Hollenberg und über Prüllsbirkig zum Bergwachthaus, wo wir die wichtige, ehrenamtliche Arbeit der Bergwacht in der Fränkischen Schweiz zeigen werden. 
  • Auf der dritten BR Wandertour am Donnerstag, den 23. Mai stellen wir die vielfältige Kultur in der Fränkischen Schweiz vor. Zum einen die historische Kultur mit dem Marienplatz in Hollfeld, dem Felsengarten und der Burg Zwernitz in Sanspareil. Und zum anderen feiern wir auch die Volkskultur zur Kerwa. 
  • Am Freitag dürfen ohne Anmeldung alle Interessenten nach Pretzfeld kommen. Wir wandern am Vormittag von Pretzfeld über Leutenbach nach Hundsboden und über Hetzelsdorf und Wannbach zurück auf den Pretzfelder Keller. In Abstimmung mit den Naturparkrangern haben wir uns entschieden ganz bewusst nicht übers Walberla zu wandern, um die sensible Natur nicht zusätzlich zu belasten. Auf dem Pretzfelder Keller lassen wir die BR Wandertouren in der Fränkischen Schweiz in gemütlicher Biergartenatmosphäre mit Volksmusik aus der Fränkischen ausklingen.

Achtung, für die ersten 3 Wandertouren am 21., 22. Und 23. Mai ist eine vorherige Anmeldung unter www.br.de/wandertouren nötig!

Bewerbungsaufruf für den Bayerischen Engagiert-Preis 2024

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) verleiht im Jahr 2024 erneut den Bayerischen Engagiert-Preis. Bewerben können sich Einzelpersonen und Teams bis zum 10. April 2024. 

Der Bayerische Engagiert-Preis 2024

Mehr als 800.000 Menschen engagieren sich allein im Bereich des Bayerischen Innenministeriums ehrenamtlich – von den Feuerwehren und freiwilligen Hilfsorganisationen bis zur Integration, von der Verkehrs- und Schulwegsicherheit bis hin zum Sport.

2024 verleiht das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration erneut den Bayerischen Engagiert-Preis.

Die Preisverleihung findet am Samstag, 13. Juli 2024, in der BMW-Welt München statt. Der Preis wird in den Kategorien Ausdauer, Feuer & Flamme, Mut, Herz und Sonderpreis Staatsminister verliehen. Die Preisträger der vier erstgenannten Kategorien werden von einer Jury ausgewählt.

Bis 10. April 2024 bewerben!

Sie sind eine oder einer der über 800.000 Ehrenamtlichen im Bereich des Innenministeriums?

Dann bewerben Sie sich für den Bayerischen Engagiert-Preisunter wirfuerandere@stmi.bayern.de bis zum 10. April 2024. Gefragt sind Einzelpersonen oder Teams mit ihrem Einsatz für andere. Wir freuen uns dabei auch auf Bewerbungen von engagierten Jugendlichen. Projekte, die sich speziell gegen Antisemitismus und Rassismus bzw. für unsere Demokratie einsetzen und so zum friedlichen und sicheren Zusammenleben und zum Zusammenhalt im Freistaat beitragen, sind ebenfalls aufgerufen. Eine kurze und aussagekräftige Darstellung Ihres Engagements (gerne auch per Video) zusammen mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen genügt. Wir drücken Ihnen die Daumen!

Bitte beachten Sie, dass das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration die Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Fotos und Videos von der Veranstaltung werden sowohl im Internet als auch auf Sozialen Medien, in Presse und Druckwerken veröffentlicht.

Unter wirfuerandere@stmi.bayern.de können Sie gerne Fragen an uns richten. Ehrenamtliches Engagement in Bayern ist wichtig – Ihr Engagement ist wichtig! Wir sagen Danke für Ihren Einsatz!
Besuchen Sie unsere Seite: www.wirfuerandere.bayern.de

Verleihung des Gütesiegels „Flächenbewusste Kommunen“

Mit großer Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Stadt Ebermannstadt am 28.02.2024 als eine von nur drei bayerischen  Kommunen von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt und dem Amtschef des Bayerischen Bauministeriums, Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber, in der Residenz in München mit dem staatlichen Gütesiegel „Flächenbewusste Kommune“ ausgezeichnet wurden. Mit dem Gütesiegel würdigt die Bayerische Staatsregierung Städte, Gemeinden und interkommunale Allianzen, die sich in besonderem Maße um den Schutz der wertvollen Ressource Boden verdient machen.

Auf diese Auszeichnung können wir sehr stolz sein. Der Dank der Bürgermeisterin gilt allen Stadtratskolleginnen und Stadtratskollegen, Ortssprechern und Ortsvertretern, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung, im Zentrenmanagement und unseren Mitarbeiterinnen der ILE Fränkische Schweiz AKTIV und nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern, die diesen Prozess unterstützen. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren stringent an der Innenentwicklung gearbeitet und bedeutende Projekte auf den Weg gebracht. Herzlichen Dank!

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz:

GLAUBER, BERNREITER UND GOTTHARDT: FLÄCHENSCHUTZ GEHT NUR GEMEINSAM

DREI GÜTESIEGEL AN „FLÄCHENBEWUSSTE KOMMUNEN“ VERLIEHEN

Pressemitteilung Nr. 20/24

Datum: 28.02.2024

Drei weitere bayerische Kommunen wurden heute von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt und dem Amtschef des Bayerischen Bauministeriums, Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber, mit dem staatlichen Gütesiegel „Flächenbewusste Kommune“ ausgezeichnet: Ebermannstadt, Bubenreuth und Unterwössen. Mit dem Gütesiegel würdigt die Bayerische Staatsregierung Städte, Gemeinden und interkommunale Allianzen, die sich in besonderem Maße um den Schutz der wertvollen Ressource Boden verdient machen. Die neuen Preisträger zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie ein aktives Flächenmanagement betreiben und innovative Konzepte und Maßnahmen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs anwenden.

Umweltminister Glauber: „Boden ist die Grundlage unseres Lebens. Boden ist nicht vermehrbar. Der Schutz von Böden und Flächen hat deshalb herausragende Bedeutung. Auf Böden wächst unsere Nahrung und entwickeln sich unsere Ökosysteme. Sie speichern CO2 und Wasser und ermöglichen Biodiversität. Flächensparen ist der zentrale Schlüssel, um kostbaren Boden und unsere einzigartigen Landschaften zu erhalten. Unser Ziel ist, den Flächenverbrauch in Bayern in Partnerschaft mit den Kommunen zu senken. Flächenschutz geht nur gemeinsam. Wir brauchen kluge Lösungen, damit die Kommunen ihre Entwicklungschancen nutzen und gleichzeitig Flächen schonen können. Entsiegelung, Flächenrecycling und die Belebung von Ortskernen können zu einer besseren Flächennutzung beitragen. Die ausgezeichneten Kommunen sind dafür großartige Ideengeber.“

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Begrenzung des Flächenverbrauchs ist eine große Herausforderung. Es ist unsere Aufgabe, die Umwelt zu schonen und die Lebensgrundlagen zu bewahren. Gleichzeitig braucht Bayern mehr bezahlbaren Wohnraum und Spielräume für Wirtschaft und Infrastruktur. Die Lösung heißt deshalb ‚qualitätsvolles Wachstum‘! Wir müssen hin zu einer Mehrfachnutzung von Flächen und der Entwicklung von Ortskernen und Dorfzentren. Wir unterstützen die bayerischen Städte, Märkte und Gemeinden dabei mit Fördermitteln und Beratungsangeboten. Die heute ausgezeichneten Kommunen sind hier große Vorbilder! Sie alle haben zum Beispiel die Städtebauförderung genutzt, um die Innenentwicklung voranzutreiben und so Flächen zu sparen.“

Wirtschaftsstaatssekretär Gotthardt ergänzte: „Flächensparen ist kein Selbstzweck. Vielmehr versuchen wir die vielen unterschiedlichen Interessen bestmöglich in Einklang zu bringen – und zwar in einem offenen Dialog. Der Flächenverbrauch kann nicht von oben für ganz Bayern gesteuert werden. Deshalb suchen wir bewusst den engen Austausch mit den Kommunen. Nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern kommen wir voran und sparen Fläche. Die Preisträger machen es vor. Mit Eigeninitiative schaffen sie vor Ort Bewusstsein und motivieren mit vorbildlichen umgesetzten Maßnahmen auch andere Kommunen.“

Informationen zu den Preisträgern:

Stadt Ebermannstadt, Landkreis Forchheim, Oberfranken

Zu den erklärten Zielen des Mittelzentrums Ebermannstadt in der Fränkischen Schweiz gehören eine nachhaltige Siedlungs- und Flächenentwicklung, die Deckung des Bedarfs an Wohnbauflächen und sozial gerechte Bodennutzung bei besonderem Augenmerk auf den Erhalt einer lebendigen Innenstadt. Ein sorgfältiger und sparsamer Umgang mit Grund und Boden ist daher erklärtes Ziel der Stadt Ebermannstadt.

Ebermannstadt hat dazu in den Jahren 2014/2015 eine Strategie nach dem Grundsatz „Innen vor Außen“ erarbeitet, im Zusammenwirken von Stadtrat, Verwaltung, Bürgerschaft und Nachbarkommunen. Am Anfang stand der Aufbau eines städtischen Immobilienmanagements. Es folgte ein Grundsatzbeschluss zu einem Baulandmodell und die Installation eines Zentrenmanagements. Mit Bebauungsplänen der Innenentwicklung wurden brachliegende innerstädtische Flächen für den Wohn- und Gewerbebau aktiviert.

Im Ergebnis konnten Potentiale der Innenentwicklung durch Nachnutzung, Umbau und Sanierung von Leerständen, auch von städtischen Liegenschaften, genutzt werden. Der Bau zentrumsnaher Einkaufsmöglichkeiten hat Synergieeffekte für die Innenstadt. Ein neues Baugebiet wird aktuell nach dem Baulandmodell erschlossen. Brachliegende Areale werden einer Nutzung zugeführt, unter anderem durch die Schaffung von Baurecht für ein „Generationenquartier“ mit stationärer Pflege, ambulant unterstütztem Wohnen für Menschen mit Behinderung, Kinderkrippe und Kindergarten.

Gemeinde Bubenreuth, Landkreis Erlangen-Höchstadt, Mittelfranken

Bubenreuth ist dank seiner Lage und Infrastruktur ein beliebter Wohnort. Um die hohe Lebensqualität zu erhalten und weiterzuentwickeln sowie gleichzeitig die historisch gewachsene Ortsstruktur zu sichern, startete die Gemeinde 2015 den Ortsentwicklungsprozess „Bubenreuth 4.0 mit integriertem städtebaulichen Entwicklungskonzept“.

In einer intensiven Bürgerbeteiligung beispielsweise mit Bürgerforen wird die weitere Ortsentwicklung regelmäßig thematisiert. Die Gemeinde erfasste 2021 Baulücken- und Leerstände. Ziel war es, Baulücken zu schließen, die Lebens- und Aufenthaltsqualität im Ort langfristig zu erhalten und die Grundstücksnutzung zu unterstützen. Kommunale Förderprogramme zur gestalterischen Aufwertung von Anwesen, für Flächenentsiegelung, Nachbegrünung und Biodiversität sowie zur CO2-Einsparung in den Bereichen Mobilität, Wärme und Strom wurden aufgelegt. Durch die Aufstellung von Bebauungsplänen konnte eine im Innenbereich gelegene Brachfläche für Wohnbebauung wieder nutzbar gemacht werden. Für ein 5,6 Hektar großes Areal in der Ortsmitte wurde Baurecht für Geschosswohnungsbau geschaffen. Außerdem wurden neue Wohnungen errichtet, und es soll ein verkehrsberuhigtes Quartier mit Wohnungen, Wohnraum für „Leben und Wohnen im Alter“, Nahversorger, Bäcker/Café, Laden- und Praxisräumen entstehen. Mit finanzieller Unterstützung durch die Städtebauförderung wird eine ehemalige, teils denkmalgeschützte Hofstelle zum Kulturhof umgebaut. Nahe der S-Bahn-Haltestelle sind ein Parkhaus und eine Bike & Ride-Anlage entstanden.

Gemeinde Unterwössen, Landkreis Traunstein, Oberbayern

Ziel der Gemeinde Unterwössen ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Grund und Boden als begrenzter Ressource, das Entgegenwirken einer Zersiedelung in den Randbereichen von Ober- und Unterwössen, die Stärkung des Tourismus als wichtigem Wirtschaftszweig und eine nachhaltige Daseinsvorsorge für ortsansässige Familien.

Nach Untersuchungen entstand ab 2016 das Konzept zur Flächen- und Ortsentwicklung und wurde 2017 in einem Grundsatzbeschluss der Gemeinde festgehalten. Die Ortsentwicklung wird so gesteuert, dass der Ortskern gestärkt wird, Flächeninanspruchnahme minimiert und Baulücken, Brachflächen und Leerstände aktiviert werden.

So entstand auf einer zentralen Gewerbebrache in räumlicher Nähe zum Rathaus ein Wohn- und Beschäftigungsprojekt mit bezahlbaren und geförderten Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderungen, mit Gemeinschaftsräumen, einer Praxis für Allgemeinmedizin und einem integrativen öffentlichen Café. Ein ehemaliges Hallenbad wandelte sich zum Bürgerhaus. Durch dessen umfassende Sanierung wurde ein gesellschaftlicher, kultureller und sozialer Mittelpunkt für Vereine und den Ort sowie das Achental geschaffen.

Weitere Informationen unter www.flaechensparen.bayern.de.

v. l. n. r.  Umweltminister Thorsten Glauber, Bürgermeisterin Christiane Meyer, Geschäftsstellenleiter Andreas Kirchner, Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt und Amtschef des Bayerischen Bauministeriums, Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber

Ebermannstadt – das Herz der Fränkischen Schweiz

Stadt Ebermannstadt

Franz-Dörrzapf-Str. 10
91320 Ebermannstadt

Öffnungszeiten

  • Montag:

    08:00 – 12:00 Uhr

  • Dienstag:

    08:00 – 12:00 Uhr
    14:00 – 16:00 Uhr

  • Mittwoch:

    08:00 – 12:00 Uhr

  • Donnerstag:

    12:30 – 18:00 Uhr

  • Freitag:

    08:00 – 12:00 Uhr

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